Glossar
Begriffe aus E-Commerce und Shopentwicklung.
Klar erklärt, mit Praxisbeispielen und dem Kontext, der in echten Projekten zählt – von Headless Commerce über ERP-Integration bis zu Core Web Vitals.
Checkout-Optimierung
Weniger Abbrüche zwischen Warenkorb und abgeschlossener Bestellung.
Checkout-Optimierung umfasst alle Maßnahmen, die den Kaufabschlussprozess eines Online-Shops so reibungslos wie möglich gestalten – mit dem Ziel, die Abbruchquote zu senken und die Conversion Rate zu erhöhen.
Conversion Rate
Der Anteil der Besucher, die tatsächlich kaufen – die wichtigste Shop-Kennzahl.
Die Conversion Rate gibt an, wie viel Prozent der Besucher eines Shops eine gewünschte Aktion durchführen – typischerweise einen Kauf abschließen. Sie wird berechnet als: (Käufe ÷ Besucher) × 100.
Core Web Vitals
Googles Ladezeit-Kennzahlen – und warum sie Ranking-Faktor sind.
Core Web Vitals sind drei von Google definierte Kennzahlen, die die Nutzererfahrung einer Seite messen: Largest Contentful Paint (LCP), Interaction to Next Paint (INP) und Cumulative Layout Shift (CLS). Seit 2021 sind sie offizieller Google-Rankingfaktor.
Liquid (Shopify Template-Sprache)
Die Template-Sprache hinter jedem Shopify-Theme.
Liquid ist eine Open-Source-Template-Sprache, die von Shopify entwickelt wurde. Sie wird genutzt, um dynamische Inhalte in Shopify-Themes darzustellen – Produkte, Kollektionen, Warenkorb und Checkout.
Lastenheft & Pflichtenheft
Das Was und das Wie – die beiden Dokumente, mit denen ein Softwareprojekt sauber startet.
Das Lastenheft beschreibt aus Sicht des Auftraggebers, was eine Software leisten soll – die Anforderungen und Ziele. Das Pflichtenheft ist die Antwort des Auftragnehmers darauf: Es beschreibt, wie diese Anforderungen technisch umgesetzt werden.
Multi-Mandant / Multi-Shop
Mehrere Shops, eine technische Basis – wie das in Shopware und Shopify funktioniert.
Ein Multi-Mandant-Setup (auch Multi-Shop) bezeichnet eine Shop-Infrastruktur, bei der mehrere unabhängige Shops (z.B. für verschiedene Länder, Marken oder Kundengruppen) auf einer gemeinsamen technischen Basis und Datenverwaltung betrieben werden.
MVP (Minimum Viable Product)
Die kleinste Version, die echten Nutzen stiftet – und echtes Feedback liefert.
Ein Minimum Viable Product (MVP) ist die kleinste funktionsfähige Version einer Software, die einen echten Nutzen stiftet und mit realen Nutzern getestet werden kann. Ziel ist es, mit minimalem Aufwand maximales Feedback zu gewinnen, bevor viel Budget in Ausbau fließt.
PWA (Progressive Web App) im Shop
Ein Shop, der sich wie eine App anfühlt – direkt im Browser.
Eine Progressive Web App (PWA) ist eine Webanwendung, die durch bestimmte Technologien (Service Worker, Web App Manifest) app-ähnliche Eigenschaften bekommt: Offline-Fähigkeit, Push-Benachrichtigungen und Installation auf dem Homescreen.
PIM-System
Eine zentrale Quelle für alle Produktdaten – statt Datenchaos in mehreren Systemen.
Ein Product Information Management System (PIM) ist eine Software, die Produktdaten zentral verwaltet und an verschiedene Kanäle (Shop, Katalog, Marktplätze) verteilt. Es ist die führende Datenquelle für Produktinformationen.
Produktvarianten
Wie Shops mit Größen, Farben und Konfigurationen umgehen – technisch und konzeptionell.
Produktvarianten beschreiben verschiedene Ausprägungen desselben Produkts, die sich in definierten Attributen unterscheiden – typischerweise Größe, Farbe, Material oder Konfiguration. Sie teilen eine gemeinsame Produktseite, haben aber eigene SKUs und Lagerbestände.
Produktdaten-Feed
Wie Produktdaten aus dem Shop zu Google Shopping, Amazon und Preisvergleichern gelangen.
Ein Produktdaten-Feed ist eine strukturierte Datei (XML, CSV oder JSON), die Produktinformationen für externe Plattformen aufbereitet. Typische Empfänger: Google Shopping, Facebook Catalog, Amazon, Idealo, Billiger.de.
Prozessautomatisierung
Wiederkehrende Arbeit übernimmt die Software – Menschen machen das, was zählt.
Prozessautomatisierung bezeichnet das automatische Ausführen wiederkehrender Arbeitsabläufe durch Software – von einzelnen Schritten wie einer Rechnungserstellung bis zu ganzen Workflows über mehrere Abteilungen und Systeme hinweg. Ziel ist es, manuelle Arbeit, Fehler und Wartezeiten zu reduzieren.
Storefront API
Die Schnittstelle, über die ein Headless-Frontend Produktdaten und Bestellungen abruft.
Eine Storefront API ist eine öffentlich zugängliche API eines Shop-Backends, die alle für das Frontend relevanten Daten bereitstellt: Produkte, Kategorien, Preise, Warenkorb, Checkout und Bestellstatus.
Schnittstellen-Integration
Wie Systeme sauber miteinander kommunizieren – technisch und konzeptionell.
Eine Schnittstellen-Integration verbindet zwei oder mehr Software-Systeme, sodass sie Daten automatisch austauschen können. Im E-Commerce betrifft das typischerweise die Verbindung von Shop, ERP, CRM, PIM, Fulfillment-Dienstleister und Marktplätzen.
Strukturierte Daten (Schema.org)
Damit Google Preis, Bewertung und Verfügbarkeit direkt in den Suchergebnissen zeigt.
Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Informationen, die in den HTML-Code einer Seite eingebettet werden. Sie nutzen das Schema.org-Vokabular und ermöglichen es Google, Inhalte semantisch zu verstehen und als Rich Snippets darzustellen.
Shopware Plugin
Wie Shopware erweitert wird – und wann ein eigenes Plugin sinnvoll ist.
Ein Shopware Plugin ist eine Erweiterung, die das Shopware-System um neue Funktionen ergänzt oder bestehende verändert. Plugins können aus dem Shopware Store bezogen oder individuell entwickelt werden.
Projekt besprechen
Einen Begriff gelesen und das Thema trifft dein Projekt?
Wir helfen, wenn Shopware, Shopify, ERP-Integration oder individuelle Entwicklung auf deiner Agenda stehen – konkret, technisch sauber und ohne Umwege.