Zahlungsarten im E-Commerce
Welche Payment-Methoden ein Shop anbieten sollte – und warum.
Definition
Zahlungsarten beschreiben die Methoden, mit denen Kunden in einem Online-Shop bezahlen können. Die Auswahl hat direkten Einfluss auf Conversion Rate, Retourenquote und Zahlungsausfälle.
In Deutschland sind PayPal, Kauf auf Rechnung (z.B. via Klarna oder Ratepay), Kreditkarte und Sofortüberweisung die meistgenutzten Zahlungsarten. Fehlende bevorzugte Zahlungsarten zählen zu den häufigsten Gründen für Checkout-Abbrüche.
Technisch werden Zahlungsarten über Payment-Provider integriert: Stripe, Mollie, PayPal, Klarna oder shopspezifische Lösungen. In Shopware werden sie über Payment-Plugins angebunden, in Shopify über den Payments-Bereich oder Shopify Payments direkt.
BNPL (Buy Now Pay Later) – also Ratenzahlung und Rechnungskauf – erhöht den durchschnittlichen Warenkorbwert nachweislich, bringt aber auch höhere Retourenquoten mit sich. Die Entscheidung, welche Zahlungsarten angeboten werden, ist damit nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch.
Praxisbeispiel
Ein Modeshop führt zusätzlich zu PayPal und Kreditkarte auch Apple Pay und Klarna Ratenkauf ein. Die mobile Conversion Rate steigt um 12 %, der durchschnittliche Bestellwert um 8 %.
Was du wissen solltest
- Apple Pay und Google Pay sind besonders wichtig für mobile Conversion
- Kauf auf Rechnung hat in Deutschland die höchste Akzeptanz, aber auch das höchste Zahlungsausfallrisiko
- PSD2-konforme Authentifizierung (3D Secure) ist Pflicht für Kreditkartenzahlungen in der EU
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