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Google schafft pauschalen Ausschluss von Mobile Apps binnen eines Monats ab

Mit einer E-Mail "Wichtige Änderungen bei Displaynetzwerk-Kampagnen in Google Ads" informierte Google heute passend zum Feierabend darüber, dass ab dem ersten September 2018 Advertiser weniger Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten zur Verfügung stehen, um Einfluss darauf zu nehmen, wo die eigene Werbung angezeigt wird oder besser gesagt wo nicht. Google begründet dies damit, dass man es den Advertisern einfacher machen wolle, die zunehmende Anzahl mobiler Nutzer über Google Ads (vormals Google AdWords) zu erreichen. Eigentlich war dies nie einfacher und granularer steuerbarer als bisher. Einmal mehr setzt sich nun Google durch und verkündet die Neuerung mit einer verhältnismäßig kurzen Übergangsfrist von gerade einmal einem Monat. Dabei gibt man selbst an:

"Je nach Ihren derzeitigen Einstellungen kann die Anzahl der Zugriffe über mobile Apps oder Websites stark ansteigen, wenn diese Änderungen wirksam werden"

Werbetreibende reagieren verärgert - warum Mobile Apps Ausschlüsse häufig zum Einsatz kommen

Auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken beklagen die ersten Advertiser nicht grundlos, dass ihnen diese wichtige Steuerungsoption rund um die Geräteausrichtung (z.B. Mobile App, App-Interstitial, Mobiles Web) oder Placement-Ausschluss via adsenseformobileapps.com genommen wird. Der Traffic aus der überwiegenden Mehrheit werbefinanzierter Apps (oftmals Gaming-Apps) ist leider häufig erheblich minderwertiger und wartet mit überdurchschnittlichen Absprungquoten auf. Dies ist unter anderem darin begründet, dass es hier viel häufiger zu Zufallsklicks z.B. in Folge von Interstitials oder geschickten Platzierungen um die Steuerungselemente einer App kommt. Auf mobilen Webseiten findet man Popup-Werbung oder Interstitials hingegen immer seltener seitdem Google Januar 2017 die Mobile Interstitial Penalty in Kraft setzte.

Workaround für Mobile Apps Ausschlüsse mittels adsenseformobileapps.com Placement-Ausschlüsse

Google Ads verantwortliche Werbetreibende sollten die Kampagnen für das Google Display Network nun überprüfen, damit es ab dem ersten September 2018 keine bösen Überraschungen in der Entwicklung der Performance und Budgetauslastung gibt. Da Google mit einem Schlag erst mal viele einfache Steuerungsmöglichkeiten genommen hat und damit das App-Inventar des Google Display Networks wunschgemäß, zumindest initial, wieder stärkeren Anzeigenzulauf bekommen dürfte, wird es künftig etwas aufwändiger Mobile Apps pauschal zu blockieren. Nach wie vor dürfte es jedoch auch in Zukunft weiter möglich sein App-Kategorien als Placement-Ausschlüsse zu pflegen. Für den Apple App Store gibt es hier 84 Kategorien, für Google Play 56 Kategorien und die Windows Phone Apps können nur pauschal ausgeschlossen werden (kommen also ohne Unterkategorisierung daher). Natürlich können auch im Bereich der Gebotsanpassungen und weiterem Bidmanagement Veränderungen in Betracht kommen, die man überprüfen sollte.

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