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Produktdaten

Shopware Import/Export

Produkte, Kunden und Kategorien per CSV in Shopware 6 einlesen und ausgeben.

Definition

Import/Export ist das Modul in Shopware 6, mit dem Daten per CSV-Datei in den Shop geladen oder aus ihm exportiert werden. Profile legen fest, welche Spalte der Datei welchem Feld in Shopware entspricht.

Das Modul liegt in der Administration unter Einstellungen > Automatisierung > Import/Export. Shopware bringt Standardprofile mit, unter anderem für Produkte, Kunden, Kategorien, Eigenschaften, Medien, Newsletter-Empfänger, erweiterte Preise und die Variantenkonfiguration. Eigene Profile entstehen durch Anlegen oder Duplizieren und Anpassen der Zuordnung, etwa wenn die Spalten aus dem alten System anders heißen.

Die Dateien sind CSV in UTF-8, mit Semikolon als Trennzeichen und Anführungszeichen um Texte. Preise stehen mit Punkt als Dezimaltrennzeichen, also 5.00 statt 5,00. Statt der internen IDs lässt sich die Artikelnummer als eindeutiges Merkmal festlegen, dann kann derselbe Import beliebig oft laufen. Bilder lädt Shopware über eine URL, auch von außerhalb des Shops.

Bei Produkten mit Varianten zählt die Reihenfolge: zuerst die Hauptprodukte, dann die Eigenschaften, dann die Variantenkonfiguration und zuletzt die Varianten selbst, für die im Produktprofil die Option „Produktvarianten importieren“ aktiv sein muss. Vor dem echten Import prüft ein Testlauf die Datei, ohne Daten zu schreiben. Fehlerhafte Zeilen lassen sich danach als eigene CSV mit einer Spalte für die Fehlerursache herunterladen, korrigieren und erneut importieren. Wie das bei einem Systemwechsel aussieht, zeigt der Beitrag WooCommerce zu Shopware 6 migrieren.

Praxisbeispiel

Ein Händler zieht 2.500 Produkte aus WooCommerce um. Das Team exportiert zuerst ein Produkt aus Shopware, um das erwartete Format zu sehen, und bereitet den WooCommerce-Export danach auf. Der Testlauf meldet 40 Zeilen mit Preisen im Format 19,90. Nach der Korrektur auf 19.90 läuft der Import durch, die Bilder kommen über die URLs des alten Shops.

Was du wissen solltest

  • Zuerst ein Produkt exportieren: Die Datei zeigt genau die Spalten, die der Import erwartet
  • CSV in UTF-8 mit Semikolon speichern, Preise mit Punkt statt Komma
  • Reihenfolge bei Varianten: Hauptprodukte, Eigenschaften, Variantenkonfiguration, Varianten
  • Die Artikelnummer als Schlüssel statt interner IDs macht den Import wiederholbar
  • Erst Testlauf, dann Import, danach die Fehlerdatei prüfen
  • Bestellungen mit Positionen und Zahlungen lassen sich aus Fremdsystemen meist besser über die API übernehmen

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