Flat Design Logos sind nicht nur Trend, sondern auch sinnvoll

Von Tobias Wedel15. Dezember 2016Design
Flat Design Marken Logos Beispiele

Das Unternehmens-Logo in Richtung Flat Design zu verändern liegt im Trend. Wer ein wenig die Augen offen hält bemerkt, dass immer mehr Unternehmen ihr Erscheinungsbild nach außen hin anpassen. Angefangen bei Google, Microsoft und Instagram, bis hin zu Pepsi oder Mastercard, um nur wenige Bekannte zu nennen. Erkennbar hierbei ist, dass die neuen Logos sehr schlicht sind, klare Linien haben und häufig ein- oder zweifarbig sind. Die Rede ist vom sogenannten Flat-Design (Flaches Design).

Flat Design Logo – Die Gründe

Die Anforderungen an ein Corporate Design und somit auch dem Logo haben sich mit der Digitalisierung stark verändert. Das Logo ziert nicht mehr nur das Firmenschild über der eigenen Tür oder auf Print Artikeln. Es muss heute sehr flexibel sein. Nur so kann der Wiedererkennungswert gleichzeitig auf der Website, in der App sowie dem Firmenschild gewährleistet werden. Denken wir z.B. nur an das kleine Favicon im Browser – Komplexität ist hier kontraproduktiv! Die reale Welt wie auch die digitale müssen mit dem Corporate Design sinnvoll kompatibel sein. Diese Gründe verleiten immer mehr Unternehmen, Vereine wie auch Parteien unter anderem zum Redesign. Das Flat Design, wenn gut umgesetzt, ermöglicht den Wiedererkennungswert unabhängig von der Anwendung zu gewährleisten.

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Logos bekannter Marken im Flat Design

Auch wenn Logos im Flat Design oft sehr einfach wirken, steht meistens ein recht aufwendiger Entwicklungsprozess dahinter, der nicht zu unterschätzen ist. Große Unternehmen scheuen in der Regel kaum Geld und Ressourcen, um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Die Herausforderung besteht darin mit einem sehr simplen Design eine klare Aussage zu treffen, mit der sich das Unternehmen identifizieren kann.

Das Problem der unterschiedlichen Auflösungen

Wir haben mit schlecht konzeptionierten Logos schon oft die Erfahrung gemacht, dass sich diese nur ungenügend in unterschiedlichen Anwendungsbeispielen verarbeiten lassen. Ein Logo das klein kaum mehr zu erkennen ist, kann sich vielleicht noch auf einer Visitenkarte ordentlich in Szene setzen lassen, aber im Social Media Bereich und der Darstellung auf Mobilgeräten ist dann Schluss. Gar nicht zu schweigen vom Favicon im Browser. Damit verbunden verlangsamt dieser Umstand Prozesse und endet manchmal in einer unvermeidlichen inkonsequenten Umsetzung des Corporate Design bzw. Logos. Förderlich für das einheitliche Firmenbild und den Wiedererkennungswert ist das nicht.

Empfehlung für Existenzgründer

Alteingesessene rüsten teuer um. Wie aber sieht es mit dem kleinen Existenzgründer aus? Existenzgründer neigen oft dazu aus finanzieller Sicht besonders beim Logo und dem Corporate Design insgesamt zu sparen. Darauf verzichten wollen sie verständlicherweise nicht. Das Resultat sind dann immer wieder schlecht durchdachte Konzepte mit teilweise sehr unprofessionellem Ergebnis. Unsere Empfehlung ist ganz klar: Keine halben Sachen! Eventuell sollte abgewogen werden, ob nicht lieber an anderer Stelle gespart wird. Denn mit dem Erscheinungsbild kann der Erfolg maßgeblich beeinflusst werden. Und die professionelle Anwendung in sämtlichen Kanälen – sei es das Webdesign oder Social Media und Print – bedeuten einen klaren Wettbewerbsvorteil und mehr Wachstumspotentiale.

Eher raten wir sogar dazu komplett auf ein ausgearbeitetes Corporate Design zu verzichten – denn gar keines ist manchmal besser als ein schlechtes. Besonders zu Beginn ist der Bekanntheitsgrad nicht maßgeblich und das Firmenprofil kann noch geschliffen werden. Eines sollte man beim Nachdenken über das Corporate Design nicht vergessen werden: Ist mein Unternehmen gewachsen und ich möchte dies modernisieren, wird es teuer. Von dem Logo, über die Visitenkarten, Werbung, Banner, Werbeartikel, Schilder bis hin zur Website usw. muss alles überarbeitet werden.

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