Model Context Protocol (MCP)
Ein offenes Protokoll zur Anbindung von Datenquellen und Werkzeugen.
Definition
Das Model Context Protocol, kurz MCP, ist ein offenes Protokoll, über das Anwendungen mit Sprachmodellen externe Datenquellen und Werkzeuge anbinden können.
Die offizielle MCP-Spezifikation definiert unter anderem Tools als aufrufbare Funktionen, Resources als bereitgestellte Inhalte und Prompts als wiederverwendbare Eingabevorlagen. MCP standardisiert die Kommunikation zwischen den beteiligten Anwendungen.
Welche fachliche Bedeutung eine Funktion hat und welche Aktionen mit einem bestimmten Benutzer- oder Dienstkonto erlaubt sind, muss die angebundene Software festlegen und durchsetzen. Eine MCP-Verbindung ersetzt diese Zugriffsregeln nicht.
Wie ein Sprachmodell den Aufruf einer solchen Funktion anfordert, beschreibt Tool Calling.
Praxisbeispiel
Ein MCP-Server stellt eine Funktion zum Lesen eines Importlaufs bereit. Die angebundene Software muss weiterhin prüfen, ob das verwendete Konto auf diesen Lauf zugreifen darf.
Wie MCP in eine Werkzeugoberfläche eingebunden werden kann und welche Regeln die Software weiterhin durchsetzen muss, erklären wir im Beitrag über Werkzeuge für Agenten.